Mit Geocaching und MathCityMap in Eisenach

Jörg Kleinsteuber ist Mathematiklehrer, MCM Educator und Geocacher. Heute spricht er mit MathCityMap darüber, die beiden Systeme MCM und Geocaching zu verbinden. Wie bist du darauf gekommen Geocaching zu verwenden? Mein Ziel war es, die beiden Outdooraktivitäten Geocaching und MathCityMap zu verbinden. Es gibt eine große Community von überzeugten Geocachern, die auch an Mathematik interessiert […]

Jörg Kleinsteuber ist Mathematiklehrer, MCM Educator und Geocacher. Heute spricht er mit MathCityMap darüber, die beiden Systeme MCM und Geocaching zu verbinden.

Wie bist du darauf gekommen Geocaching zu verwenden?

Mein Ziel war es, die beiden Outdooraktivitäten Geocaching und MathCityMap zu verbinden. Es gibt eine große Community von überzeugten Geocachern, die auch an Mathematik interessiert sind, aber das System von MathCityMap noch nicht kennen. Deshalb habe ich einen Geocache zu einem Mathtrail in Eisenach angelegt.

 

Wie hast du das gemacht? Haben sich die Systeme ergänzt?

Das Problem bestand darin, dass auf geocaching.com keinerlei Werbung gemacht werden darf und dass man keine zusätzliche Software zwingend vorschreiben kann. Also habe ich eine Route durch die Eisenacher Innenstadt mit 7 Stationen an Sehenswürdigkeiten konzipiert, die lediglich mit der PDF-Datei absolviert werden kann. Wenn ein Geocacher jedoch seine Lösungen überprüfen möchte, dann ist die Nutzung der App MCM empfohlen.

 

Kannst du etwas zu den Aufgaben erzählen?

Die 7 Aufgaben des Trails sind sehr gemischt und nicht so schwierig gewählt, so dass sie teilweise auch von Kindern in Klasse 3-5 gelöst werden können. Kompliziertere mathematische Rechnungen habe ich vermieden. Die 7 Stationen sind:

  1. Marktplatz (Kombinatorik)
  2. Fußgängerzone (Zählen)
  3. Karlsplatz (Kombinieren am Parkscheinautomat)
  4. Schmales Haus (Sitzbänke, Platzbedarf)
  5. Bachhaus (Buchstabenhäufigkeit)
  6. Lutherhaus (geometrische Formen)
  7. Tastmodell der Stadt Eisenach (Maßstab).

Wie wurde der Geocache bisher angenommen?

Der Cache wurde bis heute 3x gefunden und das Feedback war sehr positiv. Hier ein Auszug aus einem Logeintrag:

„Ein Multi durch die Eisenacher Innenstadt, verbunden mit Sehenswürdigkeiten. Man sollte sich etwas Zeit ( ca. 30-40 min.) nehmen und ein bissel Hirnschmalz verwenden. Mir hat es gefallen und Spaß gemacht. Ich wünsche mir mehr davon, hoffentlich findet der Cacheowner noch eine freie Stelle auf der Map.“ (scottbike&waldfee)

 

Vielen Dank für dein Engagement!

Hier geht es zum Geocache

    Jörg Kleinsteuber
(Elisabeth-Gymnasium Eisenach)  

MCM im Land der aufgehenden Sonne

Vom 5. Bis 8. August fand in Tokyo das World Education Research Association 2019 Focal Meeting statt (https://wera-tokyo.com/). Die WERA ist der Dachverband der Erziehungswissenschaften, so ist auch die Deutsche Gesellschaft für Erziehungswissenschaften (www.dgfe.de) dort Mitglied. Die Konferenz hatte über 1000 Teilnehmer und hunderte von Vorträgen. Die Themen waren sehr breit gefächert, es gab aber […]

Vom 5. Bis 8. August fand in Tokyo das World Education Research Association 2019 Focal Meeting statt (https://wera-tokyo.com/). Die WERA ist der Dachverband der Erziehungswissenschaften, so ist auch die Deutsche Gesellschaft für Erziehungswissenschaften (www.dgfe.de) dort Mitglied. Die Konferenz hatte über 1000 Teilnehmer und hunderte von Vorträgen. Die Themen waren sehr breit gefächert, es gab aber eine kleine STEM Education Gruppe, man kannte sich nach ein paar Tagen. Die großen Themen der Konferenz waren die Zukunft von Demokratie und Bildung, Gleichberechtigung und Soziale Gerechtigkeit weltweit. Einen bescheidenden Beitrag lieferte Joerg Zender mit seinem Vortrag, über MathCityMap und den Nutzen von Outdoor Education. Immerhin leidet heute schon über ein Drittel der Weltbevölkerung an Kurzsichtigkeit, Tendenz steigend. Mehr Tageslicht und Aktivitäten draußen für Kinder und Jugendliche könnten dies eindämmen. MCM bietet die Möglichkeit auch im Mathematikunterricht mal raus zu gehen, ohne dass Lernziele aus den Augen verloren werden. Denn die bisherigen Studien in Deutschland und Indonesien haben gezeigt, dass sich die Zeit die man mit MCM draußen verbringt, auszahlt. Die Studien haben außerdem gezeigt, dass MCM sich in Industrie- und Schwellenländern gleichermaßen gut einsetzen lässt. Damit es nicht nur beim Vortrag blieb, gab es für die Konferenz auch gleich den ersten Mathtrail auf japanischem Boden.

Ein besonderer Dank geht an Dr. Beate Nguyen, die den Vortrag leitete und moderierte und über die 15 Minuten Vortragszeit hinaus eine weitere Viertelstunde für die Diskussion zuließ, damit die vielen Fragen zu MCM beantwortet werden konnten.

Das Land der Ideen Team zu Gast bei MathCityMap

Nach der Auszeichnung von MathCityMap zu einem der Orte im Land der Ideen wurden wir vom Team besucht. Auf der Homepage wird MCM mit Video und Interview vorgestellt. Wir hatten einen tollen Drehtag und auch unsere Studierenden hatten offensichtlich Spaß beim Lösen der MCM Aufgaben rund um ihren Campus. Vielen Dank an alle Beteiligten! Hier […]

Nach der Auszeichnung von MathCityMap zu einem der Orte im Land der Ideen wurden wir vom Team besucht. Auf der Homepage wird MCM mit Video und Interview vorgestellt.

Wir hatten einen tollen Drehtag und auch unsere Studierenden hatten offensichtlich Spaß beim Lösen der MCM Aufgaben rund um ihren Campus. Vielen Dank an alle Beteiligten!

Hier geht’s zur Website und hier geht’s zum Video direkt auf Youtube.

Neuer Bericht über MCM in der Offenbach Post

In der Regionalausgabe der Offenbach Post ist heute ein Artikel über MathCityMap erschienen. Text: Patrick Eickhoff Es gibt viele Wege eine Stadt zu erkunden. Mit dem Rad, Auto oder auch zu Fuß. Während so mancher gerne bummelnd die Sehenswürdigkeiten abläuft, gerne mal eine Pause macht, steigt der ein oder andere in Großstädten mittlerweile auf elektrische […]

In der Regionalausgabe der Offenbach Post ist heute ein Artikel über MathCityMap erschienen.

Text: Patrick Eickhoff

Es gibt viele Wege eine Stadt zu erkunden. Mit dem Rad, Auto oder auch zu Fuß. Während so mancher gerne bummelnd die Sehenswürdigkeiten abläuft, gerne mal eine Pause macht, steigt der ein oder andere in Großstädten mittlerweile auf elektrische Roller um.

Mit der App „MathCityMap“ gibt’s jetzt auch in Heusenstamm eine neue Art des Rundgangs: den mathematischen.

Auf rund einem Kilometer sind insgesamt elf Stationen anzusteuern und die Aufgaben vor Ort zu lösen. Die Dauer ist auf zweieinhalb Stunden angesetzt. Los geht’s am Bahnhof. Dort muss beispielsweise errechnet werden, wie viele DIN A0-Plakate an eine Litfaßsäule passen. Auch die Modellierung des Brunnens in einem Koordinatensystem, die Steigung eines Handlaufs oder die Höhe des Schlosseingangs müssen erschlossen werden. „Als Hilfsmittel reichen ein Handy mit Taschenrechner-App, ein Maßband und ein Zollstock“, erläutert Simone Jablonski, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Goethe-Universität in Frankfurt und für die Öffentlichkeitsarbeit der App verantwortlich.

Gemeinsam mit Iwan Gurjanow, Joerg Zender und Leiter Prof. Dr. Matthias Ludwig hat sie das Projekt 2012 ins Leben gerufen. „Mittlerweile ist sie im europäischen Kontext zu betrachten“, sagt Jablonski. Wanderpfade beziehungsweise sogenannte Trails gibt es inzwischen in elf Sprachen. Erkunden lassen sich Madrid, Lyon, Mailand oder Athen. Der Fokus liegt dennoch auf Deutschland. „Die App wird in Frankfurt programmiert, dort gibt es dementsprechend viele Trails.“ Und wie kommt’s, dass neben der Stadt Offenbach Heusenstamm als einzige Kommune im Kreis über einen mathematischen Rundgang verfügt? „Das ist ganz einfach“, sagt Simone Jablonski und lacht. „Ich komme aus Heusenstamm und habe mir die Zeit genommen unsere schönen Sehenswürdigkeiten wie das Schloss oder St. Cäciliä einzubetten.“ Deshalb sei der Kurs auch nicht nur ausschließlich für Schüler, sondern für Familien und Auswärtige geeignet.

Grundidee ist jedoch nach wie vor Lehrer und Schüler anzusprechen. Denn Mathematikaufgaben in Büchern erscheinen oft altmodisch. Aufgabenstellungen, die nicht authentisch oder greifbar sind, wirken da – so die Projektinitiatoren – durchaus demotivierend und langweilig. „Schüler lernen besser, wenn sie sich dabei bewegen“, sagt Jablonski. Und deshalb stellt sie die Frage, „wie viel Mathematik steckt denn in unserer Stadt?“. Schließlich sei die Welt voll von geometrischen Objekten und funktionalen Zusammenhängen. „In manchen Städten gibt es die Wanderpfade auch auf Schulhöfen, da können die Lehrer mit vor Ort sein.“

Anlegen kann einen Wanderpfad jeder, der möchte. Bevor dieser online geht, wird er allerdings vom Projektteam überprüft. Die App gibt es kostenlos im Android- sowie Apple-Store. Wer eine Frage richtig beantwortet, erhält 100 Punkte und liegt im sogenannten grünen Bereich. „Der gelbe Bereich sagt, dass zwar die Lösung in Ordnung ist, aber vielleicht in der Berechnung ein Fehler liegt“, sagt Jablonski. „Wie beim roten Bereich können sich Hinweise freischalten lassen.“

Die Schwierigkeitsstufen der Trails unterscheiden sich von Stadt zu Stadt, teilweise von Schule zu Schule. „Wir hatten im vergangenen Jahr eine große Veranstaltung in Frankfurt, da haben wir es nach Stufen geregelt.“ Auch in Heusenstamm unterscheiden sich die Aufgaben. „Mathe soll ja Spaß machen und die Nutzer lernen so gleich auch die Stadt von ihrer schönen Seite kennen“, sagt Jablonski.

Hier geht’s zum Trail

Hier geht’s zum Originalartikel

Nutzer-Umfrage 2019

Update 09.09.2019: Die Nutzerumfrage ist noch bis einschließlich Sonntag geöffnet. Wir freuen uns auf ihr Feedback!  Unser Webportal und die App haben sich im letzten Jahr stark weiterentwickelt. Technisch sind viele neue Funktionen hinzugekommen, das Layout hat sich gewandelt, die Community ist gewachsen und mit ihr die Aufgaben und Trails. Es gibt inzwischen MCM-Aufgaben in […]

Update 09.09.2019: Die Nutzerumfrage ist noch bis einschließlich Sonntag geöffnet. Wir freuen uns auf ihr Feedback! 

Unser Webportal und die App haben sich im letzten Jahr stark weiterentwickelt. Technisch sind viele neue Funktionen hinzugekommen, das Layout hat sich gewandelt, die Community ist gewachsen und mit ihr die Aufgaben und Trails. Es gibt inzwischen MCM-Aufgaben in über 40 Ländern! Das verdanken wir Ihnen als aktive Nutzer. Umso mehr interessieren wir uns dafür, wie Sie mit dem System umgehen, welche Erfahrungen Sie gemacht haben. Dazu haben wir einen kleinen Fragebogen zusammengestellt:

Link zur Online-Umfrage

Wir freuen uns sehr, wenn Sie uns eine Rückmeldung zu MathCityMap geben, nur so können wir uns weiter verbessern.

Mit freundlichen Grüßen

Das MCM-Team

MathCityMap auf der 19JAEM

Am 04.07. haben Matthias Ludwig und Simone Jablonski MathCityMap 40 spanischen Mathematiklehrern auf der 19JAEM vorgestellt. Mit vielfältigen spanischen Problemstellungen ging es für die Lehrkräfte auf zwei Math Trails rund um das Konferenzgebäude am Hafen von A Coruna. Die Lehrer hatten sichtlich Spaß beim Lösen der Aufgaben. Entsprechend gab es gutes Feedback und wir sind […]

Am 04.07. haben Matthias Ludwig und Simone Jablonski MathCityMap 40 spanischen Mathematiklehrern auf der 19JAEM vorgestellt. Mit vielfältigen spanischen Problemstellungen ging es für die Lehrkräfte auf zwei Math Trails rund um das Konferenzgebäude am Hafen von A Coruna.

Die Lehrer hatten sichtlich Spaß beim Lösen der Aufgaben. Entsprechend gab es gutes Feedback und wir sind optimistisch, dass einige neue „Rutas Matematicas“ in Spanien entstehen werden!

Mathe draußen machen im Ländle – MCM Vortrag in Tübingen

Am 2.7. fand auf Einladung von Walter Paravicini ein Vortrag statt über die bisherigen Forschungsergebnisse zum MathCityMap Projekt. Es gab schon während des einstündigen Vortrags interessierte Nachfragen zur Technik, die nach dem Vortrag in einer angeregten Diskussion über die Einsatzmöglichkeiten von MathCityMap mündeten. Von besonderem Interesse waren die Möglichkeiten der Gamification, die im MoMaTrE Projekt […]

Am 2.7. fand auf Einladung von Walter Paravicini ein Vortrag statt über die bisherigen Forschungsergebnisse zum MathCityMap Projekt. Es gab schon während des einstündigen Vortrags interessierte Nachfragen zur Technik, die nach dem Vortrag in einer angeregten Diskussion über die Einsatzmöglichkeiten von MathCityMap mündeten. Von besonderem Interesse waren die Möglichkeiten der Gamification, die im MoMaTrE Projekt noch weiter ausgebaut werden, sowie das digitale Klassenzimmer und die Verzahnung des Mathtrails mit dem Mathematikunterricht. Der Zuhörerkreis war ein Spektrum von Lehrern umliegender Schulen, Doktoranden und Lehrenden der Uni Tübingen. Gleichsam sahen alle Einsatzmöglichkeiten in ihrem jeweiligen Bereich. Als Gastgeschenk gab es dann auch einen kleinen Trail am Campus der Uni Tübingen.

Das dritte Jahrestreffen im MoMaTrE Projekt in Nitra

Vom 13. bis 15. Juni 2019 fand das dritte Jahrestreffen des Erasmus+ Projekts Mobile Math Trails in Europa (MoMaTrE) statt. Dank der Organisation unserer slowakischen Partner diskutierten und arbeiteten die Teilnehmer in Nitra an offenen Aufgaben und neuen Ideen für das letzte Jahr des Projekts. Viele wichtige technische, konzeptionelle und inhaltliche Ideen wurden thematisiert und […]

AllgemeinVeranstaltungen

Vom 13. bis 15. Juni 2019 fand das dritte Jahrestreffen des Erasmus+ Projekts Mobile Math Trails in Europa (MoMaTrE) statt. Dank der Organisation unserer slowakischen Partner diskutierten und arbeiteten die Teilnehmer in Nitra an offenen Aufgaben und neuen Ideen für das letzte Jahr des Projekts.

Viele wichtige technische, konzeptionelle und inhaltliche Ideen wurden thematisiert und ausgetauscht. Auch die Veranstaltungen für nächstes Jahr wurden geplant. Insbesondere die internationale Lehrerfortbildung im April in Granada (Spanien) und die Abschlusskonferenz zum Thema MINT im Juni in Porto (Portugal) werden zwei wichtige Höhepunkte des Projekts sein. Weitere Informationen folgen!

Neben den Arbeitsphasen liefen wir auch den obligatorischen Math Trail in den Straßen von Nitra ab, besuchten die Burg und genossen traditionelles slowakisches Essen.

Neue Mathe.Entdecker Pfade auf der Remser Gartenschau in Schwäbisch Gmünd eröffnet

Am 21.05.2019 wurden sieben neue Mathe.Entdecker Pfade im Rahmen der Remser Gartenschau in Schwäbisch Gmünd eröffnet. In Kooperation mit der Stiftung Rechnen wurden Trails für Familien mit Kindern ab Klasse 3, sowie für Schulklassen der Jahrgangsstufen 5/6, 7/8 und 9/10 angelegt. Trotz regnerischem Wetter kamen zwei Schulklassen des Hans-Baldung-Gymansiums und des Parler-Gymnasiums zur Traileröffnung. Ausgerüstet […]

Am 21.05.2019 wurden sieben neue Mathe.Entdecker Pfade im Rahmen der Remser Gartenschau in Schwäbisch Gmünd eröffnet. In Kooperation mit der Stiftung Rechnen wurden Trails für Familien mit Kindern ab Klasse 3, sowie für Schulklassen der Jahrgangsstufen 5/6, 7/8 und 9/10 angelegt.

Trotz regnerischem Wetter kamen zwei Schulklassen des Hans-Baldung-Gymansiums und des Parler-Gymnasiums zur Traileröffnung. Ausgerüstet mit Messwerkzeug, der MathCityMap App und Regenschirmen ging es gut gelaunt und motiviert durch den Stadtgarten und entlang der Rems auf mathematische Schnitzeljagd.

Die Schülerinnen und Schüler lösten spannende Aufgaben, z.B. zum Alter der Linde im Stadtgarten. In der abschließenden Reflexion zeigte sich: Die Mathe.Entdecker Pfade haben viel Spaß gemacht!

Während der Remser Gartenschau können nun Interessierte selbst einen Mathtrail ablaufen und sich Messwerkzeug bei der Stadt Schwäbisch Gmünd ausleihen. Zur Pressemittelung der Stadt geht es hier.

Mathematischer Rundgang am HNF: Kooperationsprojekt mit dem Pelizaeus-Gymnasium geht in die dritte Runde

Max Hoffmann von der Universität Paderborn hat bereits zum Dritten Mal ein Schülerprojekt zum Thema Mathtrails mit MathCityMap durchgeführt. Die Schülerinnen und Schüler des Pelizaeus-Gymnasium und ihr Mathematiklehrer Jan Helbig entwickelten Mathematikaufgaben rund um das Heinz Nixdorf MuseumsForum und hatten dabei viel Spass. Nachfolgend der Originalartikel von den Seiten der Universität Paderborn. Bereits 2017 und […]

Max Hoffmann von der Universität Paderborn hat bereits zum Dritten Mal ein Schülerprojekt zum Thema Mathtrails mit MathCityMap durchgeführt. Die Schülerinnen und Schüler des Pelizaeus-Gymnasium und ihr Mathematiklehrer Jan Helbig entwickelten Mathematikaufgaben rund um das Heinz Nixdorf MuseumsForum und hatten dabei viel Spass.

Nachfolgend der Originalartikel von den Seiten der Universität Paderborn.

Bereits 2017 und 2018 haben Schülerinnen und Schüler der 9. Klasse des Pelizaeus-Gymnasium Paderborn unter der Betreuung von Max Hoffmann (Institut für Mathematik) mathematische Stadtrundgänge durch die schöne Paderborn Innenstadt entwickelt. In diesem Jahr fand das erfolgreiche Kooperationsprojekt „Mathematik-Forderkurs“ der Universität Paderborn mit dem Paderborner Gymnasium auf dem Gelände rund um das Heinz Nixdorf MuseumsForum statt. Wie auch in den letzten beiden Durchgängen haben Schülerinnen und Schüler der 9. Klasse eigenständig Aufgaben für einen mathematischen Rundgang entwickelt.

Am 21. Mai 2019 war es dann soweit: Die Schülerinnen und Schüler stellten ihre Aufgaben im Rahmen eines mathematischen Spaziergangs rund um das weltgrößte Computermuseum einem interessierten Publikum vor. Neben den Familien, folgten auch Vertreterinnen des HNF und ein Paderborner Fachleiter mit seinem Studienseminar der Einladung und zeigten sich beeindruckt von den erarbeiteten Aufgaben.

Zum Projekt gehörten das Finden sinnvoller und motivierende Aufgabenkontexte und Fragestellungen, das reflektierte Lösen der entwickelten Problemstellungen sowie deren Aufbereitung als Aufgaben zur Einbettung in der Smartphone-App Math-City-Map. Der entstandene Rundgang wurde nach einer erfolgreichen Qualitätsprüfung durch die Betreiber von MathCityMap veröffentlicht und steht allen Interessierten online und in der App frei zur Verfügung. Besonders motivierend war, dass das MathCityMap-Team rund um Prof. Dr. Matthias Ludwig (Goethe-Universität Frankfurt) alle Aufgaben begutachtet hat und noch hilfreiche Tipps für die Schülerinnen und Schüler parat hatte, um ihre sehr guten Arbeitsergebnisse noch zu optimieren.

Von Seiten des Pelizaeus-Gymnasiums wurde das Projekt von Mathematiklehrer Jan Helbig begleitet. Dem HNF möchten wir an dieser Stelle für die Unterstützung danken. Die von allen Beteiligten als sehr gelungen wahrgenommene Kooperation zwischen dem Institut für Mathematik, dem Pelizaeus-Gymnasium und dem Computermuseum soll auch in der Zukunft fortgesetzt werden.

Foto: Wiltrud Viehoff, HNF