Aufgabe der Woche: Ahoi, Matrosen!

Die Lehramtsstudentin Jill Groos hat in Stadtbredimus, Luxemburg, die Aufgabe „Ahoi Matrosen!“ erstellt, welche wir heute als neue Aufgabe der Woche präsentieren möchten. Im Interview erläutert uns Jill Groos, wie die Aufgabe gelöst werden kann und gibt uns Einblicke in ihr Lehramtsstudium. Wie sind Sie auf das MathCityMap-Projekt gestoßen? Ich bin Studentin an der Universität […]

Aufgabe der Woche

Die Lehramtsstudentin Jill Groos hat in Stadtbredimus, Luxemburg, die Aufgabe „Ahoi Matrosen!“ erstellt, welche wir heute als neue Aufgabe der Woche präsentieren möchten. Im Interview erläutert uns Jill Groos, wie die Aufgabe gelöst werden kann und gibt uns Einblicke in ihr Lehramtsstudium.

Wie sind Sie auf das MathCityMap-Projekt gestoßen?

Ich bin Studentin an der Universität Luxemburg im Bachelor für Lehramt. Das MathyCityMap-Projekt wurde mir von unseren Professoren an der Universität vorgestellt. Im Sommersemester war es im Fach „Didaktik der Mathematik“ unsere Semesterarbeit mit MathCityMap einen Mathtrail zu gestalten.

MathCityMap gefällt mir vom Aufbau und vom Konzept her sehr gut. Ich finde, dass es ein tolles Material für Lehrkräfte in allen Stufen ist.

Beschreiben Sie Ihre Aufgabe. Wie kann diese gelöst werden?

In meiner Aufgabe geht es darum, dass Erst- und Zweitklässler ein Papierboot bauen sollen. Anschließend wird das Boot auf der einen Seite der Brücke ins Wasser gelassen und dir Schüler sollen zählen, wie lange das Boot braucht um auf der anderen Seite der Brücke hervorzukommen. Die Aufgabe wird durch Zählen gelöst, genauer gesagt durch das Sekundenzählen.

Welche didaktischen Ziele verfolgen Sie mit der Aufgabenstellung?

Die didaktischen Ziele dieser Aufgabenstellung befinden sich in den Bereichen des Zählenlernens, Problemlösens und des Lernens der Zeit. Es kommt darauf an, dass die Kinder eine Lösung für ein bestehendes Problem austüfteln können, lernen wie man Sekunden zählt und insgesamt lernen zu zählen.

Aufgabe der Woche: Die Kletterblöcke im Mennea-Park

In italienischen Turin finden wir unsere neue Aufgabe der Woche. Hier erstellte die Lehrerin Michela Viale die Aufgabe „I blocchi da arrampicata del Parco Mennea“ (dt.: „Die Kletterblöcke im Mennea-Park“), in welcher die sichtbare Oberfläche von gestapelten Dodekaedern berechnet werden soll. Frau Viale, wie sind Sie auf das MathCityMap-Projekt gestoßen? Ich bin vor vier Jahren […]

Aufgabe der Woche

In italienischen Turin finden wir unsere neue Aufgabe der Woche. Hier erstellte die Lehrerin Michela Viale die Aufgabe „I blocchi da arrampicata del Parco Mennea“ (dt.: „Die Kletterblöcke im Mennea-Park“), in welcher die sichtbare Oberfläche von gestapelten Dodekaedern berechnet werden soll.

Frau Viale, wie sind Sie auf das MathCityMap-Projekt gestoßen?

Ich bin vor vier Jahren auf MCM aufmerksam geworden, als ich einen Online-Mathematikkurs an der Universität von Turin besuchte. Damals legte ich auch meine erste MathCityMap-Aufgabe an. Durch die Teilnahme an einem anderen MOOC im Frühjahr 2020, bei dem ich einen mathematischen Pfad zum MCM erstellen musste.

Ich bin Lehrerin an einer Mittelschule (Lernenden von 11 bis 14 Jahren) und finde es faszinierend, „echte Problemsituationen“ für meine Schülerinnen und Schüler zu schaffen. Durch den Einsatz des MCM kann ich für meine Schüler mathematische Problemlösungen im Freien organisieren.

Beschreiben Sie Ihre Aufgabe. Wie kann sie gelöst werden?

Meine Aufgabe befindet sich in einem Park in Turin (Parco P. P. Mennea). Es handelt sich um einen Kletterblock für Kinder, der aus drei Dodekaedern besteht. Da die Blöcke aufeinandergestapelt sind, besitzen sie einige gemeinsame und somit nicht sichtbare Seiten. Die Aufagbe verlangt von den Lernenden, die Fläche der freiliegenden Seiten zu berechnen, also eben jene Fläche, die sie nemalen könnten. Hierfür müssen sie die Dodekaeder erkennen, die Anzahl der Seiten zählen, die sie malen könnten, und die Fläche einer Seite berechnen, welche ein regelmäßiges Fünfeck ist.

Welche didaktischen Ziele verfolgen Sie mit der Aufgabe?

Ich möchte verschiedene didaktische Ziele anregen: Das Erkennen von Körpern und ebene Figuren in unserer Umwelt, deren Vermessund sowie deren Oberflächenberechung. Im Allgemeinen denke ich, dass MCM sehr nützlich ist, um die mathematischen Kompetenzen zu verbessern. Daher werde ich werde während meiner Ferien auf Sardinien im August einen neuen Mathtrail entwickeln.

Aufgabe der Woche: Solarzellen-Pyramide

Unsere neue Aufgabe der Woche liegt in der spanischen Hauptstadt Madrid. Dort schuf Juan Martinez die Aufgabe „Puerta N.O. Parque Juan Carlos I (Pirámide Solar)“ [dt.: Eingang in den Park Juan Carlos I (Solarzellen-Pyramide)]. Der Autor der Aufgabe Juan Martinez ist Mitglied des spanischen Mathematikbildungsverbands FESPM. Der Verband ist einer unserer Projektpartner in unseren Erasmus+-Projekten […]

Aufgabe der Woche

Unsere neue Aufgabe der Woche liegt in der spanischen Hauptstadt Madrid. Dort schuf Juan Martinez die Aufgabe „Puerta N.O. Parque Juan Carlos I (Pirámide Solar)“ [dt.: Eingang in den Park Juan Carlos I (Solarzellen-Pyramide)].

Der Autor der Aufgabe Juan Martinez ist Mitglied des spanischen Mathematikbildungsverbands FESPM. Der Verband ist einer unserer Projektpartner in unseren Erasmus+-Projekten MoMaTrE und MaSCE³ ist. Beide Projekte zielen auf die Weiterentwicklung des MathCityMap-Systems, um Schülerinnen und Schülern die „versteckte“ Mathematik in ihrer eigenen Umgebung zu zeigen.

Die Aufgabenstellung lautet wie folgt: Wir betreten den Juan Carlos I Park und beobachten durch diese Tür links eine Sonnenpyramide. Wie groß ist die Gesamtfläche der Pyramidenseiten, wenn wir ein quadratisches Solarpanel als Einheit verwenden? Die Pyramide hat vier gleich große dreieckige Seiten. Wir zählen 25 ganze Solarkollektoren auf der Grundseite und 15 vertikal gestapelte Paneele. Wenn wir die zugeschnittenen Kollektoren berücksichtigen, können wir berechnen, dass die Seiten der Pyramide aus ungefähr 830 Solarzellen bestehen.

Diese Aufgabe besteht darin, die Seitenfläche einer Pyramide mit Hilfe einer nicht standardisierten Oberflächeneinheit anzunähern. Da das Objekt recht groß ist, sollen die Schülerinnen und Schüler die Dreiecksflächenformel zur Berechnung der Anzahl der Sonnenkollektoren verwenden und dieses Verfahren als eine effektive Zählmethode erkennen.

Aufgabe der Woche: “Michelstädter Rathaus”

Unsere neue Aufgabe der Woche führt uns nach Michelstadt im schönen Odenwald. Hier hat Alexander Strache, Mathelehrer im Vorbereitungsdienst, die Aufgabe das “Altes Michelstädter Rathaus” erstellt. Im Interview erzählt er von seinen Erfahrungen mit MathCityMap. Wie hast du MathCityMap-Projekt kennengelernt? Wie nutzt du MCM? Ich bin über mein Studium an der Goethe-Uni Frankfurt auf MCM […]

Aufgabe der Woche

Unsere neue Aufgabe der Woche führt uns nach Michelstadt im schönen Odenwald. Hier hat Alexander Strache, Mathelehrer im Vorbereitungsdienst, die Aufgabe das “Altes Michelstädter Rathaus” erstellt. Im Interview erzählt er von seinen Erfahrungen mit MathCityMap.

Wie hast du MathCityMap-Projekt kennengelernt? Wie nutzt du MCM?

Ich bin über mein Studium an der Goethe-Uni Frankfurt auf MCM gestoßen. Zunächst über Flyer und “Werbung” dafür in einer Vorlesung, dann über die Teilnahme an einem Seminar dazu. An der Uni habe ich auch meine ersten zwei Aufgaben für MCM erstellt. Zurzeit bin ich Lehrer im Vorbereitungsdienst und beginne, den ersten Mathtrail für meine Einsatzschule aufzubauen.

Beschreibe deine Aufgabe. Wie kann diese gelöst werden?

Die Aufgabe besteht darin, den Flächeninhalt des Daches des historischen Michelstädter Rathauses möglichst gut abzuschätzen. Einerseits lassen sich viele Größen nicht direkt messen, da das Dach weit über den Köpfen der Schüler/innen hängt, andererseits lassen sich doch die Dimensionen des Grundrisses abschreiten/vermessen und weitere Größen gut abschätzen (Fortgeschrittene können sogar über eine Strahlensatzfigur bestimmte vertikale Abstände recht gut bestimmen). Der Vergleich mit Nachbargebäuden und das Abzählen der Stockwerke kann für eine grobe Näherung hilfreich sein. Für das Erstellen der Musterlösung habe ich mit einem Bastelbogen gearbeitet und möglichst genau die jeweiligen Flächen betrachtet – vor Ort reicht das Arbeiten mit Dreiecken und Rechtecken vollauf.

Welche didaktischen Ziele verfolgst du mit der Aufgabenstellung?

Es geht, einen Blick für einfache geometrische Figuren in der Architektur zu schulen und diese notfalls auf noch einfachere zu abstrahieren: den Flächeninhalt von vielen Trapezen, aber auch allgemeinen Vielecken kann man durch Parallelogramme oder Rechtecke überschlagsmäßig annähern. Natürlich müssen bei der kleinteiligen Dachfläche viele Vereinfachungen vorgenommen werden, aber hierbei wird das Modellieren geschult: Was kann ich vernachlässigen und vereinfachen, ohne dass das Gesamtergebnis zu sehr verfälscht wird? Es geht darum, durch “educated guesses” nicht-messbare Größen schlau zu überschlagen: Wenn ich weiß, dass die Tiefe des Gebäudes rund 10m beträgt, wie hoch könnte dann das Dach sein? Und natürlich werden, wie immer bei MCM, überfachliche Kompetenzen wie Teamfähigkeit geschult.

Weitere Anmerkungen zu MCM?

Ich finde es toll, dass hier ein digitales Werkzeug entwickelt wurde, dass nicht dazu führt, dass die Kinder immer länger vor dem Bildschirm sitzen, sondern dass Bewegung, frische Luft, Schulung der Ortskenntnis und des Blickes für mathematische Phänomene in der „realen Welt“ eine große Rolle spielen. Außerdem steht die Kompetenz des Modellierens im Vordergrund, was für mich sehr wichtig ist. Auch wenn die Entwicklung einer guten Aufgabe einige Zeit und Arbeit kostet, lässt sie sich dann immer wieder einsetzen. MCM ist also ideal für eine Fachschaft, die kooperativ Aufgaben entwickelt.

Aufgabe der Woche: Majestätische Steine

Dörthe Ludwig hat in Dresden die Aufgabe „Majestätische Steine“ angelegt, welche wir hiermit zur neuen Aufgabe der Woche küren. Im Interview beschreibt Dörthe Ludwig, wie sie mit Hilfe von MathCityMap ihre Tochter für Mathe begeistern konnte. Wie sind Sie auf das MathCityMap-Projekt gestoßen? Wie nutzen Sie MCM und warum? Ich bin Lehrerin an einer Oberschule […]

Aufgabe der Woche

Dörthe Ludwig hat in Dresden die Aufgabe „Majestätische Steine“ angelegt, welche wir hiermit zur neuen Aufgabe der Woche küren. Im Interview beschreibt Dörthe Ludwig, wie sie mit Hilfe von MathCityMap ihre Tochter für Mathe begeistern konnte.

Wie sind Sie auf das MathCityMap-Projekt gestoßen? Wie nutzen Sie MCM und warum?

Ich bin Lehrerin an einer Oberschule und besuche an der TU Dresden eine berufsbegleitende 4-semestrige Fortbildung „Mathematik für Seiteneinsteiger“. In einem Didaktik-Seminar wurde uns in einem Vortrag u.a. auch das MCM-Projekt vorgestellt.

Da meine Tochter (3. Klasse) gerade in einem Mathe-Tief steckte, haben wir gemeinsam nach Aufgaben gesucht, die „auf der Straße liegen“. Wir wollen nun eine Route erstellen, die sie mit ihren Freunden gemeinsam lösen kann (und möglichst viele andere auch). Sie freut sich schon!

Beschreiben Sie ihre Aufgabe. Wie kann diese gelöst werden?

Es geht in der Aufgabe darum, die Anzahl an Pflastersteinen auf einem bestimmten Parkplatz (der Majestät) an der Grundschule geschickt zu ermitteln. Die Steine liegen so, dass es eine einfache Multiplikationsaufgabe ergibt, jedoch erfordert sie die Multiplikation über das kleine 1×1 hinaus. Man kann die Anzahl also einfach berechnen, oder aber die Aufgabe in Teilaufgaben zerlegen, die man im Kopf rechnen kann. Man darf dann nur die Addition der Teilergebnisse nicht vergessen.

Welche didaktischen Ziele verfolgen Sie mit der Aufgabenstellung?

Ehrlich gesagt lag mein didaktisches Ziel vor allem darin, meiner Tochter zu zeigen, dass Mathematik auch dann Spaß machen kann, wenn man die Lösung nicht direkt sieht, sondern sich ein wenig dafür anstrengen muss. Es scheint geglückt zu sein! Ich hoffe natürlich, dass auch viele weitere Kinder einfach Freude am Lösen der Aufgabe haben und am Ende stolz auf sich sind!

Weitere Anmerkungen zu MCM?

Ich bin begeistert und werde versuchen die Aufgabenlücke in Dresden ein wenig zu schließen. Auch meine Schüler möchte ich gerne an die frische Luft holen und zukünftig ein paar Aufgaben rund um unsere Schule erstellen.

Aufgabe der Woche: Fenster

Unsere neue Aufgabe der Woche liegt im Großherzogtum Luxemburg! In Schifflange hat Yves Kreis, Dozent an der Universität Luxemburg, die Aufgabe „Fenster“ angelegt. Im Interview berichtet er über den Einsatz von MathCityMap im Rahmen seiner Universitätslehre. Hallo Yves, Sie setzen MathCityMap für Ihre Lehre an der Universität Luxemburg ein. Wie funktioniert das genau? MCM wurde […]

Aufgabe der Woche

Unsere neue Aufgabe der Woche liegt im Großherzogtum Luxemburg! In Schifflange hat Yves Kreis, Dozent an der Universität Luxemburg, die Aufgabe „Fenster“ angelegt. Im Interview berichtet er über den Einsatz von MathCityMap im Rahmen seiner Universitätslehre.

Hallo Yves, Sie setzen MathCityMap für Ihre Lehre an der Universität Luxemburg ein. Wie funktioniert das genau?

MCM wurde im Januar in Linz auf der Konferenz „Pedagogical Innovations in STEAM Education Conference” von Gregor Milicic aus dem Frankfurter MathCityMap-Team vorgestellt. Mein Arbeitskollege Ben Haas und ich fanden das Projekt direkt interessant. Als wir dann gezwungen wurden unsere Evaluation wegen der COVID-19 Pandemie zu ändern, haben wir uns für die Ausarbeitung eines MCM-Trails in Gruppen von 2-3 Studierenden mit anschließender Selbst-Evaluation und einem Peer-Review von 3 Trails von anderen Studierenden entschlossen.

Auch selbst haben Sie einige Beispielaufgaben angelegt. Beschreiben Sie Ihre Aufgabe „Fenster”. Wie kann diese gelöst werden? Worauf zielt die Aufgabe ab?

Bei der Aufgabe muss die Anzahl an quadratischen Fenstern eines gläsernen Liftturms bestimmt werden. Auf einer Seite sind 2 Reihen à 12 Fenster. Nur 3 Seiten sind aus Glas; die vierte Seite ist das Schulgebäude. Demnach sind es 3 ⋅ 2 ⋅ 12 = 72 quadratische Fenster. Die Aufgabe ist ab Klasse 3 für alle Schüler lösbar. Ziel ist es, dass die Kinder die Muster erkennen und multiplikative Strukturen nutzen anstatt einfach alle Fenster zu zählen.

Haben Sie weitere Anmerkungen zu MCM?

MCM hat es geschafft eine alte Idee (mathematische Trails) in das heutige digitale Zeitalter zu transferieren. Eine Verbindung zu AR (z.B. GeoGebra 3D Calculator) wäre aus meiner Erfahrung sehr sinnvoll, da viele Studierende solche Aufgaben geplant haben.

Weitere Infos zur Nutzung von MathCityMap in Luxemburg:

Interview mit Lorenzo Salucci, dem 5.000 MathCityMap-User & Studierender an der Universität Luxemburg

Aufgabe der Woche: Volumen der Gründer-Schmiede

In Karlsruhe finden wir unsere neue Aufgabe der Woche. Hier haben die Lehramtsstudentinnen Jessica Milde und Lea Berner die Aufgabe „Volumen der Gründer-Schmiede“ angelegt, bei welcher das Volumen eines Gebäudes mit Hilfe zweier Quader modelliert werden soll. Wie sind Sie auf das MathCityMap-Projekt gestoßen? Wir, Jessica Milde und Lea Berner studieren Gymnasiallehramt (Mathematik) im 6. […]

Aufgabe der Woche

In Karlsruhe finden wir unsere neue Aufgabe der Woche. Hier haben die Lehramtsstudentinnen Jessica Milde und Lea Berner die Aufgabe „Volumen der Gründer-Schmiede“ angelegt, bei welcher das Volumen eines Gebäudes mit Hilfe zweier Quader modelliert werden soll.

Wie sind Sie auf das MathCityMap-Projekt gestoßen?

Wir, Jessica Milde und Lea Berner studieren Gymnasiallehramt (Mathematik) im 6. Fachsemester am Karlsruher Institut für Technologie (KIT). In vergangenen Wintersemestern besuchten wir das Fachdidaktikseminar „Digitale Werkzeuge für den Mathematikunterricht“, hierbei sollte jeder Student des Seminares ein Digitales Werkzeug in seinem Vortrag vorstellen.

In unserem Doppelvortrag stellten wir die MathCityMap-App vor und befassten uns mit dem Hintergrund der Website und der App genauer. In unserem Praktikum konnten unsere Kommilitonen selbst Aufgaben erstellen und den von uns erstellten Trail „Digitale Werkzeuge WS 19/20“ (abrufbar in der App via Code: 562251) ablaufen.

Beschreiben Sie Ihre Aufgabe. Wie kann diese gelöst werden?

Die Aufgabe ist ein zusammengesetzter Körper und die SuS sollen mithilfe des Modellierens das Volumen dieses Körpers bestimmen.

Welche didaktischen Ziele verfolgen Sie mit der Aufgabenstellung?

Sie müssen erkennen, dass es zwei Quader sind und die Terrasse nicht zum Volumen des Gebäudes zählt. Es sind kleine Tücken eingebaut, da das Gebäude abgerundete Ecken hat.

Weitere Trails in Karlsruhe:

Aufgabe der Woche: Zahlen am Turm

Die Aufgabe der Woche ist zurück! Nachdem in vielen Ländern die im Zuge der Corona-Krise verhängten Kontaktbeschränkungen abgebaut werden, freuen wir uns darauf, nun endlich in die neue Outdoor-Mathematik-Saison zu starten. Denn Sommer ist MathCityMap-Zeit! Und so erwarten wir gespannt viele neue MathCityMap-Aufgaben.   Los geht’s im südfranzösischen Pyrenäendorf Arignac, wo die Mathematiklehrerin Sonja Rembert […]

Aufgabe der Woche

Die Aufgabe der Woche ist zurück! Nachdem in vielen Ländern die im Zuge der Corona-Krise verhängten Kontaktbeschränkungen abgebaut werden, freuen wir uns darauf, nun endlich in die neue Outdoor-Mathematik-Saison zu starten. Denn Sommer ist MathCityMap-Zeit! Und so erwarten wir gespannt viele neue MathCityMap-Aufgaben.

 

Los geht’s im südfranzösischen Pyrenäendorf Arignac, wo die Mathematiklehrerin Sonja Rembert die Aufgabe „Les nombres sur Castella“ [Zahlen am Turm] erstellt hat.

Wie haben Sie MathCityMap kennengelernt?

Ich bin auf das wunderbare MathCityMap-Projekt durch eine Veröffentlichung auf APMEP, einer französischen Website für Mathematiklehrerinnen und -lehrer, gestoßen (hier geht’s zum Artikel über MathCityMap auf der APMEP-Website). In meinem Unterricht versuche in, möglichst interessante und vielfältige Ansätze einzusetzen. Daher war ich sofort von der Mathtrail-Idee begeistert!

Im ersten von mir erstellten Mathepfad möchte ich die Schülerinnen und Schüler aus dem Klassenzimmer herausführen und sie dazu bringen, ihre Umgebung bzw. unser Dorf aus einer mathematischen Perspektive heraus kennenzulernen.

Bitte beschreiben Sie Ihre Aufgabe. Wo wird sie gestellt? Was ist die mathematische Frage? Wie könnten Sie sie lösen?

Ich habe die Aufgabe „Les nombres sur Castella“ im kleinen südfranzösischen Dorf Arignac erstellt. Es geht in der Aufgabe um einen gewöhnlichen Turm, wie man in dieser Gegend häufig vorfindet: Eine Castella. Meine 8-jähigen Schülerinnen und Schüler sollen folgende Frage beantworten: „Finde alle Zahle, welche am Turm zu sehen sind, und addieren Sie sie!“ Ziel ist es also, alle Zahlen zusammenzurechnen, die man auf dem Turm finden kann. Das kann knifflig sein, denn auf einer Uhr befinden sich Zahlen, und auf jeder Seite des Turms befindet sich eine Uhr. Außerdem sind weitere Zahlen auf zwei Infotafeln Turm abzulesen.

Welche didaktischen Ziele wollen Sie mit dieser Aufgabe fördern?

Die Kinder sollen den vertrauten Turm näher betrachten und erkennen, dass sie auch „im echten Leben“ überall Zahlen finden. In unserem täglichen Leben sind wir von Zahlen umgeben!

Haben Sie noch einen weiteren Kommentar zu MathCityMap?

Ich finde das MathCityMap-Projekt sehr nützlich, um Schülerinnen und Schüler für den Matheunterricht zu motivieren! Daher werde ich bald weitere Mathtrails anlegen. Vielen Dank für die Entwicklung der tollen MathCityMap-Plattform!

Mathe draußen: Ideen für die schulfreie Zeit!

Liebe Nutzerinnen und Nutzer, in den nächsten Tagen möchten wir Ihnen eine Vielzahl an interessanten Mathematik-Aufgaben vorstellen. Vielleicht finden Sie in Ihrer Umgebung ja ein ähnliches Objekt, zu welchem Sie in der „Corona-Zwangspause“ eine spannende MathCityMap-Aufgabe anlegen möchten. Gerne können Sie an dieser Rubrik mitwirken: Wenn Sie schon einige Aufgaben angelegt haben und Ihre Erfahrungen […]

AllgemeinAufgabe der Woche

Liebe Nutzerinnen und Nutzer,

in den nächsten Tagen möchten wir Ihnen eine Vielzahl an interessanten Mathematik-Aufgaben vorstellen. Vielleicht finden Sie in Ihrer Umgebung ja ein ähnliches Objekt, zu welchem Sie in der „Corona-Zwangspause“ eine spannende MathCityMap-Aufgabe anlegen möchten.

Gerne können Sie an dieser Rubrik mitwirken:
Wenn Sie schon einige Aufgaben angelegt haben und Ihre Erfahrungen mit anderen Nutzern teilen möchten, dann schicken Sie eine kurze Beschreibung Ihrer Aufgabe per Mail an barlovits@math.uni-frankfurt.de.

Weitere Best-Practice-Beispiele finden Sie ürigens in unserer Rubrik „Aufgabe der Woche“ oder im MCM-Adventskalender 2019.

Nun aber das allerwichtigste:
Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien alles Gute und beste Gesundheit!

Ihr MathCityMap-Team

Algebra
Steigung

Objekte mit linearer Steigung wie Rampen, Rutschen oder Handläufe ermöglichen Lernenden die Auseinandersetzung mit dem Steigungsbegriff im Freien.
Auch für Aufgaben zur Steigung einen Wizard vorbereitet.

Zur Aufgabe

Kriegssteig

Kriegssteig

Graz, AT

Algebra
Pythagoras

Rechteckige Brunnen oder Grünflächen ermöglichen die Anwendung des Satz des Pythagoras im Freien.
Bei dieser Aufgabe soll die Diagonale der Rasenfläche vor dem Hessischen Staatstheater berechnet werden.

Zur Aufgabe

Diagonale der Grünfläche

Diagonale der Grünfläche

Wiesbaden, DE

GPS-Aufgaben
Strecke ablaufen

Damit Schülerinnen und Schüler ein Gefühl für Entfernungen entwickeln können, haben wir den GPS-Wizard entwickelt.
Mit Hilfe dieser Aufgaben wird es u.a. möglich, Strecken von 50m, 75m oder 100m abzulaufen.

Zur Aufgabe

Strecke laufen

Strecke laufen

Erfurt, De

GPS-Aufgaben
Gleichseitiges Dreieck

„Laufe ein gleichseitiges Dreieck ABC mit einer Seitenlänge von 50 Metern,“ lautet eine interessante GPS-Aufgabe in Regensburg.
Übrigens gibt es auch für diesen Aufgabentyp Wizard-Vorlage.

Zur Aufgabe

Der Fahrstuhl

Gleichseitiges Dreick vor der Uni

Regensburg, DE

Physik
Wärmelehre

Physik mit MathCityMap?
Klar geht das!
Zum Beispiel kann die Ausdehnung einer Brücke in Abhängigkeit von der aktuellen Temperatur untersucht werden, wie wir Ihnen in diesem Beispiel zeigen:

Zur Aufgabe

Dehnfuge

Dehnfuge

Frankfurt, DE

Physik
Geschwindigkeit

Fahrstühle oder Rolltreppen sind Objekte, an welchen Durchschnitts-geschwindigkeiten ermittelt werden können. Für die Rolltreppe gibt es eine Wizard-Vorlage, eine Aufgaben-Idee für den Lift präsentieren wir hier:

Zur Aufgabe

Der Fahrstuhl

Der Fahrstuhl

Hamburg, DE

Geometrie
Zylindervolumen

Blumenbeete finden sich in nahezu allen Innenstädten oder Schulhöfen.
Durch unterschiedlichste Formen können Lernende verschiedener Jahrgänge Messungen und Berechnungen auf ihrem Lernstand durchführen.

Zur Aufgabe

Blumenfass

Blumenfass

Bruneck, IT

Geometrie
Kugelvolumen

Auch Kunstobjekte lassen sich mathematisch untersuchen, wie zum Beispiel dieser Kugelausschnitt aus Beton. Wissen Sie, welches Volumen das Objekt besitzt? Oder wie viel das Kunstwerk wiegt?

Zur Aufgabe

Kugelausschnitt

Kugelausschnitt

Karlsruhe, DE

Analysis
Lineare Funktion

Handläufe, Rampen oder Rutschen: Auf Schulhöfen existieren eine Vielzahl von Objekten mit linearer Steigung.
Bei Festlegung eines Koordinatensystems kann die Gleichung der linearen Funktion bestimmt werden.

Zur Aufgabe

 Lineare Funktion

Lineare Funktion

Hanau, de

Analysis
Wendepunkt

Brücken ermöglichen oftmals interessante Untersuchungen zu höherdimensionalen Funktionen.
Beim hier dargestellten Beispiel geht es um die Untersuchung des Wendepunkts.

Zur Aufgabe

 Hublandbrücke II

Hublandbrücke II

Würzburg, de

Arithmetik
Addition

Denkmäler bieten oftmals interessante Anlässe für Additionsaufgaben, so auch das Salzburger Mozartdenkmal:
Hier befinden sich einige römische Zahlen, welche verraten, wann die Statue aufgestellt wurde.

Zur Aufgabe

Mozartdenkmal

Mozartdenkmal

Salzburg, At

Arithmetik
Multiplikation

Briefkästen, Parkuhren oder Öffnungszeiten öffentlicher Gebäude ermöglichen Multiplikationsaufgaben: Denn wie oft wird ein Briefkasten pro Jahr geleert? Oder wie viele Stunden hat das Rathaus pro Jahr geöffnet?

Zur Aufgabe

Hier geht die Post ab!

Hier geht die Post ab!

Leipzig, DE

Aufgabe der Woche: Ein Platz für die Statue

In der Hansestadt Lübeck finden wir unsere neue Aufgabe der Woche, wo Yvonne Kaiser die GPS-Aufgabe „Ein Platz für die Statue – Umkreismittelpunkt des Dreiecks“ erstellt hat. Nachfolgend beantwortet Sie uns einige Fragen zur Aufgabe. Informationen zum Aufgabentyp GPS-Aufgabe, welche mit dem Aufgaben-Wizard erstellt werden können, finden Sie hier. Wie haben Sie MathCityMap kennengelernt? Ich […]

Aufgabe der Woche

In der Hansestadt Lübeck finden wir unsere neue Aufgabe der Woche, wo Yvonne Kaiser die GPS-Aufgabe „Ein Platz für die Statue – Umkreismittelpunkt des Dreiecks“ erstellt hat. Nachfolgend beantwortet Sie uns einige Fragen zur Aufgabe. Informationen zum Aufgabentyp GPS-Aufgabe, welche mit dem Aufgaben-Wizard erstellt werden können, finden Sie hier.

Wie haben Sie MathCityMap kennengelernt?

Ich mache zur Zeit eine Weiterbildung zum Erwerb einer Unterrichtsgenehmigung für das Fach Mathematik in der Sek. I an Gemeinschaftsschulen. Im Rahmen dieser Maßnahme erhielten wir Teilnehmer die Aufgabe, einen MathCityMap-Mathtrail zum Thema „Geometrie draußen“ zu erstellen.

Beschreiben Sie Ihre Aufgaben. Worum geht es?

Die Aufgabe lautet: Die Statue vorm Gebäude in der Kalkbrennerstr. soll so auf dem Schulhof Mönkhofer Weg aufgestellt werden, dass sie vom Altbau, vom Neubau und vom Grundschulgebäude gleich weit entfernt ist. Finde den Punkt, der von den drei angezeigten Punkten auf der Karte gleichweit entfernt ist.

Die SuS müssen zunächst die vorgegebenen Punkte ablaufen und erkennen, dass sich anhand dieser ein Dreieck aufspannen lässt. Mithilfe von langen Maßbändern und Winkelmessgeräten können sie dann die Mittelsenkrechten zu mindestens zwei Seiten des Dreiecks ermitteln. Der Schnittpunkt dieser beiden Mittelsenkrechten ergibt dann die Lösung der Aufgabe.

Wie können Schülerinnen und Schüler durch diese Aufgabe gefördert & gefordert werden?

Ziel der Aufgabe ist es, dass die SuS die geometrische Konstruktion von Mittelsenkrechten und deren Schnittpunkt nicht nur auf dem Papier üben, sondern deren praktischen Nutzen in der realen Umwelt erleben. Da einer unserer Schulstandorte (der, vor dem die Statue derzeit platziert ist) wirklich abgerissen werden soll und ein Neubau auf dem Schulhof des weiterhin bestehenden Gebäudes entsteht und die SuS bereits von sich aus die Frage gestellt haben, was mit der Statue passieren wird, denke ich, dass die Einkleidung der Aufgabe in diesen Zusammenhang zusätzlich Motivation schafft, sich damit auseinanderzusetzen.

Was wollen Sie uns bzgl. MathCityMap mitteilen?

Ich habe zuvor noch nie mit MCM gearbeitet und bin total gespannt, wie meine SuS auf diese Art von Matheaufgaben reagieren und wie sie an die Lösung des Problems herangehen werden.