Wir freuen uns sehr, das Colegio Marista La Inmaculada als offizielle MathCityMap-Partnerschule begrüßen zu dürfen! Obwohl die Schule erst seit Kurzem offizieller Partner ist, arbeitet sie bereits seit 2022 mit MathCityMap. Der Mathematiklehrer Daniel Partal García und seine Kolleginnen und Kollegen haben seither mehrere Mathe-Trails erstellt – einige davon wurden bereits über 100 Mal heruntergeladen:

  • Thales-30-03-2023 (Trail-Code: 2313973) – Dieser Trail war aufgrund seiner Beliebtheit bereits Thema eines früheren Artikels.
  • Ruta Asunción y Maristas (Trail-Code: 059296)
  • Ruta Primaria (Trail-Code: 279029)

Die Trails werden sowohl im regulären Mathematikunterricht als auch bei stadtweiten Challenges mit anderen Schulen aus Granada genutzt. Durch die zentrale Lage der Schule können die Schülerinnen und Schüler Mathematik mit dem kulturellen Erbe ihrer Stadt verbinden und bedeutende, mathematische Aktivitäten im Freien erleben – direkt an den historischen Gebäuden und Wahrzeichen Granadas.

Wir freuen uns schon auf weitere spannende Trails und tolle neue Ideen!

Das Paket mit der offiziellen Partnerschulplakette und den MCM-Messinstrumenten wurde bereits zugestellt und wir sind gespannt auf weitere Bewerbungen aus aller Welt.

Alle weiteren Informationen zum Partnerschulprogramm und den Voraussetzungen für die Bewerbung finden Sie sowohl im Artikel zur ersten MCM Partnerschule als auch auf der Homepage unseres Projektes MaSCE³.

Liebe MathCityMap-Community,

die Bewerbungsfrist für das erste internationale MathCityMap-Treffen für Schüler:innen und Lehrkräfte in Sevilla läuft bald ab! Noch bis 31. Juli 2025 können kreative Videobeiträge eingereicht werden, um sich einen der begehrten Plätze bei der Veranstaltung vom 4. bis 9. Mai 2026 zu sichern.

Gesucht werden kurze, kreative Videos, in denen ein von euren Schüler:innen gestalteter Mathtrail vorgestellt wird. Die besten fünf Einsendungen gewinnen eine Reise nach Sevilla – mit interaktiven Mathtrails, spannenden Workshops und internationalem Austausch rund um Mathematik im Freien.

Teilnahmevoraussetzung: Eure Schule ist bereits Partnerschule – oder wird es noch bis zum 31. Juli. Alle Infos zum Partnerschulprogramm und zur Bewerbung findet ihr auf unserer Projektseite und im Artikel zur ersten MCM-Partnerschule.

Die Gewinnerteams (bestehend aus jeweils bis zu 2 Lehrkräfte und 6 Schüler:innen) erwartet ein Rundum-Sorglos-Paket: Unterkunft und Verpflegung werden gestellt, 90 % der Reisekosten (max. 350 € pro Person) werden erstattet – und natürlich gibt’s jede Menge Mathe, Spaß und Begegnungen.

Schickt euer Video an info@mathcitymap.eu – wir freuen uns auf eure Beiträge!

Wir freuen uns riesig über einen besonderen Meilenstein: MathCityMap durfte seinen 50.000. registrierten Nutzer begrüßen!
Dieser Nutzer ist Marvin Ahmed, 19 Jahre alt und Student an der Technischen Universität Braunschweig. Marvin studiert Mathematik und Biologie auf Lehramt. In diesem Artikel erzählt er uns von seinem Weg zu MathCityMap, seinen bisherigen Erfahrungen und was ihn an der Plattform besonders begeistert.

Marvin entdeckte MathCityMap im Rahmen eines Universitätsseminars mit dem Titel „Didaktik der Geometrie“. Im Seminar wurde MCM als Werkzeug vorgestellt, um Mathematik für Schüler greifbarer und spannender zu machen.
„MCM wurde uns als eine Möglichkeit vorgestellt, Mathematik zugänglicher und greifbarer zu machen – damit Schülerinnen und Schüler auf eine neue, spielerischere Art mit Mathe in Berührung kommen!“
Besonders in Erinnerung geblieben ist ihm die Live-Demonstration durch unser Teammitglied Simon Barlovits, der die Studierenden direkt durch die Plattform führte und alle Fragen sofort beantworten konnte.

Im Seminar sollte Marvin gemeinsam mit seiner Gruppe – passend benannt als „Sons of Pythagoras“ – eigene MathCityMap-Trails entwickeln. Dabei wurde schnell klar, wie herausfordernd es ist, Aufgaben zu erstellen, die einerseits korrekt lösbar, andererseits klar verständlich formuliert sind.
„Am schwierigsten war für mich: Wie formuliert man eine Aufgabe so verständlich, dass alle sofort wissen, was zu tun ist – ohne sie dabei zu einfach zu machen?“
Diese praktische Erfahrung eröffnete Marvin einen neuen Blick auf die Kunst der Aufgabengestaltung – eine Fähigkeit, die ihm im Lehrberuf noch oft nützlich sein wird.

Marvins erste selbst erstellte Aufgabe auf MathCityMap trug den Titel „So viele Möglichkeiten!“. Dabei stieß er auf einige ganz reale Herausforderungen, die ihn viel über Genauigkeit und Klarheit lehrten.
„Ich habe die Aufgabe nicht gut genug formuliert, sodass sie auf verschiedene Weisen missverstanden werden konnte…“
Trotz dieser Stolpersteine war Marvin stolz auf das Ergebnis – und vor allem auf das, was er dabei gelernt hat.

Marvin ist überzeugt: MathCityMap wird auch in seinem zukünftigen Unterricht eine große Rolle spielen.
„Ich finde MCM wirklich toll und werde es definitiv später in meinem Unterricht einsetzen. Ich glaube, es kann Themen wie das Volumenrechnen viel interessanter und greifbarer machen!“

Wir freuen uns sehr, Marvin als unseren 50.000. Nutzer willkommen zu heißen und sind gespannt, wie er sowie tausende weitere Lehrkräfte, Studierende und Mathe-Begeisterte MathCityMap weiterhin nutzen werden, um Mathematik lebendig zu machen. Danke, Marvin, dass du Teil unserer Community bist! Und an alle anderen: Auf die nächsten 50.000!

Am Freitag, den 13. Juni 2025, wurde der Frankfurter Campus Riedberg erneut zum Hotspot der Wissenschaft: Von 17 Uhr bis tief in die Nacht öffnete die Night of Science ihre Tore – und unser MathCityMap-Team war mit einem interaktiven Stand mittendrin dabei.

Unser Standort im Außenbereich bot beste Bedingungen für unser besonderes Mitmach-Angebot: Den „Night of Science 25“-Trail. Mit Messmaterial, Klemmbrett und der MathCityMap-App ausgestattet, begaben sich viele neugierige Gäste auf eine mathematische Entdeckungstour über den Campus. Ziel war es, bis zu 12 Aufgaben zu lösen – und dabei alltägliche Orte wie Treppen, Bänke oder Gebäudefassaden durch die Brille der Mathematik zu betrachten.

Das durchweg positive Feedback hat uns sehr gefreut – sowohl von mathematisch Interessierten als auch von Gästen, die sich selbst eher als „Mathemuffel“ bezeichnen würden.

Wir danken allen Besucherinnen und Besuchern für die spannenden Gespräche, das Interesse und das tolle Miteinander. Ein besonderer Dank gilt auch dem Organisationsteam der Night of Science, das diese einzigartige Veranstaltung möglich macht.

Bis zum nächsten Jahr – wir freuen uns schon jetzt auf die Night of Science 2026!

Wir freuen uns sehr eine neue Schule in unser Partnerschul-Netzwerk aufzunehmen: die EB/JI do Fanqueiro School, eine Grundschule aus Loures in Portugal!

Die beiden Lehrerinnen Maria de Fátima Barros Ferreira und Lídia Albuquerque haben zwei Trails erstellt und diese mit ihren Schulklassen getestet. Die entsprechenden Trails können unter folgenden Codes gefunden werden:

EB/JI do Fanqueiro 3 – Code 2627281
Dieser Trail besteht aus sieben Aufgaben und wurde mit 25 Schülerinnen und Schülern der dritten Klasse ausprobiert.

EB/JI do Fanqueiro 4 – Code 5625904
Weitere 25 Kinder aus der vierten Klasse haben diesen aus zehn Aufgaben bestehenden Trail getestet.

„Die Schülerinnen und Schüler haben die Erfahrungen wirklich genossen! Bei ihre Lieblingsaufgabe mussten sie Maße nehmen und eine Fläche berechnen. Sie waren sehr motiviert und haben schon nach mehr solcher Aktivitäten gefragt.
Wir können MathCityMap auf jeden Fall empfehlen, um den Unterricht dynamischer und interaktiver zu machen und eine Abwechslung zu traditionelleren Unterrichtsformen zu bieten. Wir werden die App weiterhin nutzen!“

Wir freuen uns schon auf weitere spannende Trails und tolle neue Ideen!

Das Paket mit der offiziellen Partnerschulplakette und den MCM-Messinstrumenten wurde bereits zugestellt und wir sind gespannt auf weitere Bewerbungen aus aller Welt.

Alle weiteren Informationen zum Partnerschulprogramm und den Voraussetzungen für die Bewerbung finden Sie sowohl im Artikel zur ersten MCM Partnerschule als auch auf der Homepage unseres Projektes MaSCE³.

Unser MathCityMap-Team war in den vergangenen Monaten an mehreren Schulen unterwegs, um das neue Feature der Schüler-Accounts im Rahmen von Workshops und Einführungstagen vorzustellen. Nach spannenden Besuchen in Eberbach, Herten und Dublin durften wir im Mai auch eine Gruppe der Johanna-Tesch-Schule aus Frankfurt bei uns begrüßen – und geben euch hier einen genaueren Einblick in den Ablauf eines solchen Workshoptags.

Gemeinsam mit 18 Schülerinnen und Schülern sowie ihrer Lehrerin Nazanin Roushanaei verbrachten wir einen ganzen Tag rund um das Thema „Mathematik draußen erleben“.

Zum Auftakt stellten wir die Grundidee von MathCityMap vor und führten die Gruppe in das System ein. Danach konnten die Teilnehmenden direkt selbst aktiv werden: Ausgestattet mit Messwerkzeugen und ihren Smartphones liefen sie einen von uns vorbereiteten MathTrail ab und erfuhren dabei, wie Mathematik in der realen Welt sichtbar und anwendbar wird.

Im Anschluss wechselten wir die Perspektive und präsentierten das digitale Klassenzimmer aus Sicht der Lehrkraft. Danach ging es ans eigene Erforschen: In Kleingruppen suchten die Schülerinnen und Schüler nach geeigneten Objekten für eigene Aufgaben, führten Messungen durch und bereiteten alles für die digitale Eingabe vor.

Nach einer verdienten Mittagspause wurden die Aufgaben ins System übertragen. Gemeinsam stellten wir daraus einen neuen Trail zusammen – der natürlich direkt getestet wurde. Der Tag endete mit einer Feedbackrunde, in der sowohl die Aufgaben der anderen bewertet als auch Rückmeldungen zum Workshoptag gegeben wurden.

Wir bedanken uns herzlich für das große Engagement und freuen uns über einen gelungenen Tag voller mathematischer Entdeckungen!

Wir freuen uns, eine neue MathCityMap Partnerschule ankündigen zu können: Die Scuola Secondaria di Primo Grado di Remanzacco, Teil des Istituto Comprensivo Tina Modotti di Premariacco, Moimacco e Remanzacco in Italien!

Die Lehrerin Irene Salomé Franco Fernandez berichtet von den positiven Erfahrungen, die sie und andere Lehrkräfte der Schule mit MathCityMap gemacht haben:

„Die Schülerinnen und Schüler waren begeistert und draußen zu sein half ihnen, mathematische Konzepte mit ihrer alltäglichen Umgebung zu verbinden. Die Lehrkräfte berichteten von einer verbesserten Motivation und Beteiligung, vor allem bei den Schülerinnen und Schülern, die normalerweise Schwierigkeiten mit traditionellen Unterrichtsformen haben. Die Aufgaben förderten Teamarbeit, kritisches Denken und eine freudigere Herangehensweise an das Lernen von Mathematik.“

Es wurden zwei öffentliche Trails für Schülerinnen und Schüler der unteren Sekundarstufe erstellt:

Matematica a Remanzacco! – Code: 2722855 (7 Aufgaben)
Ein mathematischer Tag im Freien in der Stadt Remanzacco.

Una giornata di Matematica all’aperto – Code: 1714046 (8 Aufgaben)
Ein mathematischer Wanderpfad, der die Schülerinnen und Schüler durch Aktivitäten im Freien zum Lösen von Problemen in der realen Welt anregen soll.

Wir freuen uns schon auf weitere spannende Trails und tolle neue Ideen!

Das Paket mit der offiziellen Partnerschulplakette und den MCM-Messinstrumenten wurde bereits zugestellt und wir sind gespannt auf weitere Bewerbungen aus aller Welt.

Alle weiteren Informationen zum Partnerschulprogramm und den Voraussetzungen für die Bewerbung finden Sie sowohl im Artikel zur ersten MCM Partnerschule als auch auf der Homepage unseres Projektes MaSCE³.

Vom 07.-09. Mai fand an der Akademie für Lehrerfortbildung und Personalführung (ALP) in Dillingen eine dreitägige Fortbildung zu MathCityMap statt. 23 hochmotivierte Lehrkräfte aus ganz Bayern kamen zusammen, um gemeinsam mit einem Teil unseres Teams das Potenzial außerschulischen Lernens mit digitalen Medien zu entdecken und praxisnah zu erproben.

Tag 1: Theorie trifft Praxis

Der Auftakt stand ganz im Zeichen des theoretischen Fundaments: Welche Chancen bietet das Lernen außerhalb des Klassenzimmers? Wie kann mathematisches Modellieren im Freien gelingen? In Impulsvorträgen und Diskussionen wurde das Konzept von MathCityMap vorgestellt – basierend auf aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen. Zudem erlebten die Teilnehmenden einen MathTrail aus der Perspektive der Lernenden: Ausgerüstet mit Smartphones und der MCM-App begaben sie sich selbst auf einen mathematischen Rundgang durch die Umgebung.

Tag 2: Aufgabenentwicklung & Feedbackkultur

Im Zentrum des zweiten Tages stand die Frage: Was macht eine gute MCM-Aufgabe aus? Es wurden Qualitätskriterien für geeignete Aufgaben vorgestellt und bestehende Beispiele analysiert. Anschließend ging es hinaus ins Freie: Die Lehrkräfte suchten geeignete Orte und entwickelten eigene Aufgabenideen. Besonders wertvoll war die anschließende Peer Review: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gaben sich gegenseitig konstruktives Feedback zu ihren Aufgaben – ein zentrales Element der professionellen Weiterentwicklung. Abgerundet wurde der Tag mit einem Einblick in die Erstellung eines MathTrails und die Nutzung des digitalen Klassenzimmers.

Tag 3: Schüleraccounts & neue Funktionen

Der letzte Fortbildungstag widmete sich der Arbeit mit den neuen Schüler-Accounts, die wir letzte Woche vorgestellt haben. Die Lehrkräfte testeten das Erstellen und Bearbeiten von Aufgaben im Schülerbereich der Plattform und probierten das neue Review-Feature aus, welches sich noch in der Testphase befindet. In einer Abschlussrunde erhielt unser Team dann noch Feedback zu den drei gemeinsamen Tagen und den neuen MCM-Features.

Wir haben viele positive Rückmeldungen erhalten und freuen uns schon auf weitere Fortbildungen in der Zukunft!

Wir freuen uns, euch eines der neuesten Features von MathCityMap vorstellen zu dürfen: die Schüler-Accounts. Mit dieser Funktion werden Schülerinnen und Schüler aktiv in den Erstellungsprozess mathematischer Aufgaben eingebunden – sie werden selbst zu Autorinnen und Autoren.

Wie funktioniert das Ganze?

Die Lehrkraft erstellt im MathCityMap-Webportal eine Lerngruppe und gibt dabei die Anzahl der teilnehmenden Lernenden an. Direkt im Anschluss werden automatisch Benutzernamen und Passwörter generiert, die dann an die Schülerinnen und Schüler weitergegeben werden können. Diese können sich mit diesen Zugangsdaten ganz einfach im Portal anmelden – ein eigener Account muss nicht erstellt werden.

Ein weiterer Vorteil: Die Lehrkraft behält stets den Überblick. Sie kann nicht nur alle erstellten Aufgaben der Gruppe einsehen, sondern auch einen gemeinsamen Trail für die gesamte Klasse zusammenstellen. So wird kollaboratives und kreatives Arbeiten mit digitalen Medien ganz leicht in den Unterricht integriert.

Erprobt und weiterentwickelt

Die Schüler-Accounts wurden intensiv getestet – sowohl im engen Austausch mit unseren Partnerschulen als auch durch praktische Einsätze vor Ort. Das wertvolle Feedback der Lehrkräfte und Lernenden konnten wir direkt in die Weiterentwicklung einfließen lassen.

Unser MathCityMap-Team hat bereits mehrere Schulen besucht, um das neue Feature im Rahmen von Workshops und Einführungstagen live vorzustellen und gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern auszuprobieren. Im Februar waren wir zu Gast am Hohenstaufen-Gymnasium in Eberbach, im März an der Martin-Luther-Schule in Herten und zuletzt in Dublin an der Lycée Français International Samuel Beckett. Einen genaueren Einblick, wie solche Einführungstage ablaufen, geben wir euch bald in einem separaten Artikel – erste Eindrücke findet ihr bereits auf unserem Instagram-Account.

Positive Resonanz aus der Schulpraxis

Die Rückmeldungen zum neuen Feature sind durchweg positiv – sowohl von Seiten der Lehrkräfte als auch der Schülerinnen und Schüler. Die intuitive Handhabung, die einfache Zuweisung der Accounts und die Möglichkeit, eigenständig Aufgaben zu entwickeln, werden als besonders hilfreich und motivierend wahrgenommen.

Habt ihr die Schüleraccounts bereits ausprobiert oder plant ihr den Einsatz in eurem Unterricht? Wir freuen uns sehr über eure Erfahrungen, Rückmeldungen und Anregungen – schreibt uns gerne!

Maryam Mirzakhani © Maryeraud9 Wiki Commons

heute, am 12. Mai 2025, feiern wir zum siebten Mal den Internationalen Tag der Frauen in der Mathematik. Dieser Tag dient der Sichtbarmachung und Anerkennung von Frauen in einem Fach, das sie über Jahrhunderte hinweg maßgeblich mitgeprägt haben – oft ohne namentlich genannt oder anerkannt zu werden. Denn viele bedeutende Mathematikerinnen wirkten unter erschwerten Bedingungen: Der Zugang zu Bildung war Frauen lange Zeit verwehrt, ein wissenschaftlicher Werdegang nicht vorgesehen. Dennoch haben sich zahlreiche Frauen durchgesetzt, geforscht, gelehrt und mit ihren Erkenntnissen die mathematische Welt bereichert. Eine dieser Frauen ist die iranische Mathematikerin Maryam Mirzakhani, welche am 12. Mai 1977 geboren wurde und auf welche das Datum dieses Tages zurückzuführen ist. Sie erhielt 2014 als erste Frau überhaupt die Fields-Medaille – eine der höchsten Auszeichnungen in der Mathematik.

Anlässlich dieses besonderen Tages möchten wir nicht nur die Leistungen einiger Frauen erinnern, sondern auch zeigen, wie man ihre Themen ganz konkret, zeitgemäß und zugegebenermaßen deutlich vereinfacht im Mathematikunterricht oder im Alltag erleben kann – mit MathCityMap.

So forschte etwa Hanna Neumann (1914–1971) auf dem Gebiet der Gruppentheorie und Kombinatorik. Ihre erste Veröffentlichung beschäftigte sich mit Auswahlregeln bei Schachwettkämpfen. Unter dem Tag „Kombinatorik“ findet ihr zahlreiche Aufgaben zur mathematischen Anordnung und Auswahl. Falls ihr eine Aufgabe zum Thema Schach bearbeiten möchtet, könnt ihr die Aufgabe „Schachbrett“ (611892) bearbeiten, bei der es um die Fläche eines Schachfeldes im Freien geht.

Auch Sophie Germain (1776–1831) zählt zu den Pionierinnen ihres Fachs. Sie arbeitete intensiv an Fermats letztem Satz und wurde durch die sogenannten Sophie-Germain-Primzahlen bekannt. Trotz der gesellschaftlichen Hürden ihrer Zeit trug sie wesentlich zur Zahlentheorie bei. Wer sich mit dieser Thematik spielerisch auseinandersetzen möchte, findet bei MathCityMap Aufgaben wie „Prime Nachbarn“ (45101329), die sich mit Primzahlen beschäftigen und einen einfachen und praktischen Zugang zur abstrakten Theorie bieten.

Eine weitere beeindruckende Persönlichkeit ist Katherine Johnson (1918–2020), deren mathematische Berechnungen maßgeblich zur erfolgreichen Durchführung der NASA-Missionen während des Project Mercury beitrugen. Mit MathCityMap lässt sich an reale physikalische Herausforderungen anknüpfen, zum Beispiel durch Geschwindigkeitsberechnungen wie bei der Aufgabe „Geschwindigkeit der Rolltreppe“ (473149).

Der Internationale Tag der Frauen in der Mathematik ist eine Einladung zum Entdecken. Lasst uns gemeinsam einen Teil des mathematischen Erbes dieser großartigen Frauen lebendig halten – draußen, digital und gemeinsam mit der MathCityMap-Community.