23. Mai 2019

Mathematischer Rundgang am HNF: Kooperationsprojekt mit dem Pelizaeus-Gymnasium geht in die dritte Runde

Max Hoffmann von der Universität Paderborn hat bereits zum Dritten Mal ein Schülerprojekt zum Thema Mathtrails mit MathCityMap durchgeführt. Die Schülerinnen und Schüler des Pelizaeus-Gymnasium und ihr Mathematiklehrer Jan Helbig entwickelten Mathematikaufgaben rund um das Heinz Nixdorf MuseumsForum und hatten dabei viel Spass.

Nachfolgend der Originalartikel von den Seiten der Universität Paderborn.

Bereits 2017 und 2018 haben Schülerinnen und Schüler der 9. Klasse des Pelizaeus-Gymnasium Paderborn unter der Betreuung von Max Hoffmann (Institut für Mathematik) mathematische Stadtrundgänge durch die schöne Paderborn Innenstadt entwickelt. In diesem Jahr fand das erfolgreiche Kooperationsprojekt „Mathematik-Forderkurs“ der Universität Paderborn mit dem Paderborner Gymnasium auf dem Gelände rund um das Heinz Nixdorf MuseumsForum statt. Wie auch in den letzten beiden Durchgängen haben Schülerinnen und Schüler der 9. Klasse eigenständig Aufgaben für einen mathematischen Rundgang entwickelt.

Am 21. Mai 2019 war es dann soweit: Die Schülerinnen und Schüler stellten ihre Aufgaben im Rahmen eines mathematischen Spaziergangs rund um das weltgrößte Computermuseum einem interessierten Publikum vor. Neben den Familien, folgten auch Vertreterinnen des HNF und ein Paderborner Fachleiter mit seinem Studienseminar der Einladung und zeigten sich beeindruckt von den erarbeiteten Aufgaben.

Zum Projekt gehörten das Finden sinnvoller und motivierende Aufgabenkontexte und Fragestellungen, das reflektierte Lösen der entwickelten Problemstellungen sowie deren Aufbereitung als Aufgaben zur Einbettung in der Smartphone-App Math-City-Map. Der entstandene Rundgang wurde nach einer erfolgreichen Qualitätsprüfung durch die Betreiber von MathCityMap veröffentlicht und steht allen Interessierten online und in der App frei zur Verfügung. Besonders motivierend war, dass das MathCityMap-Team rund um Prof. Dr. Matthias Ludwig (Goethe-Universität Frankfurt) alle Aufgaben begutachtet hat und noch hilfreiche Tipps für die Schülerinnen und Schüler parat hatte, um ihre sehr guten Arbeitsergebnisse noch zu optimieren.

Von Seiten des Pelizaeus-Gymnasiums wurde das Projekt von Mathematiklehrer Jan Helbig begleitet. Dem HNF möchten wir an dieser Stelle für die Unterstützung danken. Die von allen Beteiligten als sehr gelungen wahrgenommene Kooperation zwischen dem Institut für Mathematik, dem Pelizaeus-Gymnasium und dem Computermuseum soll auch in der Zukunft fortgesetzt werden.

Foto: Wiltrud Viehoff, HNF

Datum: 23. Mai 2019 | Von: Moritz Baumann-Wehner | Kategorie:  | Keine Kommentare

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