24. Oktober 2017

Math Trail an der Heidelberger Universität

Die MathCityMap Idee lebt von seinen aktiven Nutzern und Aufgabenerstellern an verschiedensten Orten. Wir möchten heute einen neuen Trail an der Universität Heidelberg vorstellen, den Herr Niccolò Rigi-Luperti dort erstellt hat. In einem kurzen Interview, für das er dankenswerter Weise zur Verfügung stand, möchten wir ihn dafür selbst zu Wort kommen lassen und einen Einblick in die Hintergründe zur Trailerstellung ermöglichen.

  1. Wie sind Sie auf MathCityMap aufmerksam geworden?

Über meinen Job als wissenschaftliche Hilfskraft beim Projekt “MINTmachen!”. Dort bringen wir Schülerinnen und Schülern MINT-Fächer näher, durch z.B. Ferienkurse, Workshops beim Girls-Day oder mögliche BOGY-Aufenthalte an der Uni (http://www.mintmachen.de/). Mein Vorgesetzter (Dr. Michael Winckler) hatte von MathCityMap erfahren und mir den Auftrag gegeben, die App kennenzulernen, um zu schauen ob und wie wir sie in unsere Arbeit einbinden können.

  1. Wie kam Ihnen die Idee einen eigenen Trail anzulegen? Haben Sie diesen für einen bestimmten Anlass bzw. eine bestimmte Zielgruppe angelegt?

Es schien mir der beste Weg, um ein Gefühl für die App und das Aufgabenstellen zu bekommen. Bei der Zielgruppe hatte ich am ehesten an Mathe-Physik-Informatik-Erstsemester gedacht, die in den Einführungstagen zum gegenseitigen Kennenlernen oft kleine Gruppenaufgaben lösen sollen. Diesen Zweck würde so ein Trail meiner Meinung nach sehr gut erfüllen, insbesondere weil sie dabei gemeinsam Mathe machen und auch verschiedene Orte des Campus zu Gesicht bekommen.

  1. Welche mathematischen Inhalte und Kompetenzen werden in Ihrem Trail benötigt?

In der Reihenfolge der vier Aufgaben: Einfache Wahrscheinlichkeitsrechnung, präzises Abzählen von Objekten, Trigonometrie und potentielle & kinetischer Energie, Kombinatorik.

  1. Welche der Aufgaben ist Ihre „Lieblingsaufgabe“ und warum?

Die dritte Aufgabe, “Rollstuhlfahrer“. Ich finde die Vorstellung schön, die Schräge über einem als große Beschleunigungsrampe aufzufassen. Es ist die einzige physikalische Aufgabe, und sie lässt sich auf verschiedene Weisen lösen, die aber unterschiedlich schwer sind. Am einfachsten macht man es sich wenn man auf Energieerhaltung kommt, damit löst man das Problem ziemlich effizient, es ist sind dann nur wenige Zeilen Umformungen nötig sowie eine einzige Längenmessung.

Datum: 24. Oktober 2017 | Von: Simone Jablonski | Kategorie:  | Keine Kommentare

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